Nachhaltigkeit in der Küche

Guten Morgen ihr Lieben,

ich freue mich sehr, dass meine Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit so gut ankommen. Auch ich bin keineswegs perfekt und befinde mich in einigen Bereichen noch beim Ausprobieren und Umstellen. Aber jedes Bisschen zählt.

Heute soll es um Tipps zur Nachhaltigkeit in der Küche gehen.

  1. Regionales, saisonales Einkaufen mit selbst mitgebrachten Beuteln und Dosen, um Plastik zu sparen.
    Auf dem Markt, im Unverpackt Laden oder auch im Supermarkt. Wer auch gerne mal Lebensmittel einkauft, die es in Europa einfach nicht gibt, sollte möglichst auf Fairtrade achten, zum Beispiel bei Kaffee oder Cashewnüssen.
  2. Brettchen aus Holz
  3. Hochwertige Pfannen und Töpfe
    Wie heißt es so schön: Wer billig kauft, kauft 2x. Und schmeißt das Alte weg. Also lieber ein bisschen investieren und langlebiges Kochgeschirr kaufen, am besten ohne Plastikgriffe.
  4. Koch-Utensilien
    Auch hier heißt es, besser Hochwertiges. Messer, Pfannenwender & Co. gibt es aus langlebigem Edelstahl, Rührlöffel und Schieber beispielsweise auch aus Holz.
  5. Vorratsdosen aus Glas oder Edelstahl
    Ich mag meine Brotdose aus Edelstahl von A Slice of Green sehr gerne, ebenso meine Vorratsdosen aus Glas, die für die Mikrowelle, für die Tiefkühltruhe und sogar für den Backofen geeignet sind.
  6. Gemüse-Abfälle kompostieren
    Bei meiner Wohnung gibt es zum Glück eine Bio-Tonne, weshalb ich meine Gemüseabfälle in einem kleinen Kompost-Eimer sammel und dann zur Bio-Tonne bringe. Demnächst möchte ich gerne einen Wurm-Komposter für die Küche ausprobieren, noch habe ich mich nicht getraut. Die daraus entstehende Erde, die ich nicht für meinen Balkon nutzen kann, möchte ich dann verschenken und hoffe auf Abnehmer.
  7. Wasser selber sprudeln
    Wer, wie ich, nicht auf gesprudeltes Wasser verzichten möchte, kann mit Geräten wie dem Sodastream sein Wasser selber sprudeln. Hier empfehle ich die Version mit Glasflaschen, da die aus Plastik recht schnell leiden. So spart ihr Schleppen und jede Menge Plastik- und Mehrwegflaschen.
  8. Strohhalme aus Glas
    Die können sogar in die Spülmaschine und sind recht bruchsicher. Mir ist einer runter gefallen und er ist nicht kaputt gegangen!
  9. Achtung: Bambusgeschirr, das mit Heißem in Berührung kommt, ist aus gesundheitlichen Gründen nicht zu empfehlen! Wissenschaftler haben herausgefunden, das Bambusgeschirr durch die Herstellung mit Melamin und/oder Formaldehyd nicht kompostierbar ist und diese Stoffe für den Menschen und die Umwelt als schädlich gelten.
  10. Tischsets und Tischdecken aus Baumwolle
    Hier gibt es auch welche aus Plastik zu kaufen, aber die aus Baumwolle – vielleicht sogar selbst genäht – sind doch viel schöner und umweltfreundlicher.
  11. Teelichter ohne Fassung
    …gibt es zum Beispiel im Unverpackt Laden. Oder ihr kauft einfach größere Kerzen, da hat man auch länger was von.
  12. Spülmittel
    Es gibt festes Spülmittel, genau wie feste Seife, aber das habe ich noch nicht getestet. Ich habe mein Eco-Spülmittel von Frosch aus der Flasche in einen Seifenspender aus Glas umgefüllt. Hier brauch man nur 2x Pumpen, spart und nutzt damit nur so viel Spülmittel, wie man benötigt.
  13. Spültücher aus Baumwolle und Spülbürste aus Holz
  14. Spülmaschinen-Taps
    Ich nutze die Taps von Claro, da diese biologisch abbaubar sind. Klarspüler brauche ich keinen mehr.
  15. Codecheck
    Die App Codecheck vereinfacht das Ermitteln von Inhaltsstoffen, sodass man bei Lebenmitteln, Spülmittel, Seife und Co. sich schnell informieren kann, ob beispielsweise schwer abbaubare Stoffe dabei sind.

Worauf achtet ihr in Bezug auf Nachhaltigkeit, Küche und Kochen? Lasst mir gerne einen Kommentar da.

Alles Liebe,
Sarah

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